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Saunahut kaufen: worauf es bei Material, Form und Größe ankommt

Ein guter Saunahut ist aus Filz, bedeckt den Kopf rundum und sitzt locker, ohne zu rutschen. Wollfilz nimmt Feuchtigkeit auf, Merinowolle fühlt sich am weichsten an, Polyesterfilz ist günstig und unempfindlich. Bei der Form wählst du zwischen Glocke, Fischerhut und Hüten mit Krempe. Der Rest ist Geschmack.

Die Materialien im Vergleich

MaterialEigenschaftenGut zu wissen
Polyesterfilzrobust, formstabil, nimmt wenig Feuchtigkeit aufverfilzt beim Waschen nicht weiter
Wollfilzdicht, dämmend, nimmt Feuchtigkeit aufnur von Hand und kühl waschen
Merinowollebesonders feine Wolle, weicher Griffwie Wollfilz schonend von Hand waschen
Plüschweich wie ein Handtuchnach jedem Saunagang trocknen lassen

Polyesterfilz

Viele günstige Saunahüte sind aus Polyesterfilz. Das Material ist robust, behält seine Form und verfilzt beim Waschen nicht weiter. Es nimmt aber weniger Feuchtigkeit auf als Wolle. Ein Beispiel ist der klassische Saunahut aus Filz in Grau, Weiß oder Schwarz. Für den Einstieg oder als Hut für Gäste ist Polyesterfilz eine gute Wahl.

Wollfilz

Wollfilz entsteht, wenn Schafwolle mit Wärme, Feuchtigkeit und Reibung verdichtet wird, bis sich die Fasern fest ineinander verhaken. Er ist dicht, nimmt Feuchtigkeit auf und hält die heiße Luft gut vom Kopf ab. Er ist das traditionelle Material für Saunahüte. Es gibt ihn in verschiedenen Stärken: Ein dickerer Filz dämmt mehr, ist aber auch fester und schwerer. Bei unserem braunen Hut mit Krempe ist der Filz zum Beispiel 3 mm stark.

Merinowolle

Merinowolle stammt vom Merinoschaf und ist besonders fein. Ein Saunahut aus Merino fühlt sich weicher an und kratzt weniger als ein Hut aus grobem Wollfilz. Der nahtlose Saunahut aus Merinowolle ist außerdem ohne Naht gearbeitet, es gibt also keine Kante, die drückt. Merino ist die teuerste Variante und braucht dieselbe schonende Pflege wie jeder Wollfilz.

Die Form: Glocke, Fischerhut oder Krempe

Die richtige Größe

Die meisten Saunahüte gibt es in einer Einheitsgröße. Wichtig ist, dass der Hut locker sitzt und nicht drückt, denn in der Hitze wird ein enger Hut schnell unangenehm. Wenn ein Anbieter Maße nennt, vergleiche den Umfang mit deinem Kopfumfang. Den misst du mit einem Maßband etwa einen Finger breit über den Augenbrauen rund um den Kopf. Bei Wollfilz bedenke, dass er sich beim Waschen etwas zusammenziehen kann. Ein wenig Spielraum schadet also nicht.

Woran du gute Verarbeitung erkennst

Für Damen, für Herren?

Die meisten Saunahüte sind für Damen und Herren gleichermaßen gedacht. Unterschiede gibt es eher beim Platz für die Haare: Wer lange Haare hat, steckt sie hoch und braucht einen Hut, der weit genug ist, um den Knoten aufzunehmen. Eine Glocke oder ein Fischerhut bietet dafür mehr Raum als eine eng geschnittene Zipfelmütze.

Öffentliche Sauna oder eigene Kabine

In der öffentlichen Sauna bringst du deinen Hut selbst mit und trägst ihn zwischen vielen anderen Gästen. Wer dort lieber nicht auffällt, nimmt eine schlichte Form in Grau, Weiß oder Braun. In der eigenen Sauna kannst du freier wählen. Hier haben Hüte mit Hörnern, Brille oder Muster ihren Platz. Wer oft sauniert, hat gern zwei Hüte im Wechsel, damit einer immer vollständig trocknen kann.

Welche Farbe?

Grau ist der Klassiker, weil Gebrauchsspuren darauf kaum auffallen. Weiß wirkt frisch, zeigt Verfärbungen aber schneller. Kräftige Farben und Muster helfen, wenn mehrere Leute zusammen saunieren und jeder seinen eigenen Hut erkennen soll.

Zum Schluss

Für den Anfang reicht ein einfacher Filzhut. Wer regelmäßig sauniert, freut sich über Wollfilz oder Merino. Warum der Hut überhaupt sinnvoll ist, erklärt der Ratgeber Warum einen Saunahut tragen?, und wie er lange schön bleibt, steht unter Saunahut waschen und pflegen.

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